Madagaskar

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Die 1800 km lange Pfeffer- und Pirateninsel östlich von Afrika ist anders, ganz anders als der Rest der Welt.

Kein Platz auf der Erde birgt mehr endemische Art (180.000!!!) und seine Bewohner sind ein unglaublich exotischer Mix – weder Afrikaner noch Asiaten, aber mit Ursprüngen dort und sogar aus der Südsee.

Die riesige Insel läßt sich kaum in weniger als einem Monat halbwegs bereisen und nur 10% der 55.000 Kilometer Gesamtstraßennetz sind asphaltiert. Was uns aber nichts ausmacht, denn wir konzentrieren uns auf den Südwesten, zugleich trockensten Teil des Landes mit seinen einmaligen Nationalparks und den Flugmöglichkeiten.

Teile der Bevölkerung, glaubt man den Erzählungen, sind als polynesische Seefahrer hier vor über tausend Jahren im Einbaum gelandet. Die Besiedelung begann erst etwa im 3. Jahrhundert unserer Zeit. Damals muss die Insel vollständig bewaldet gewesen sein.

Wer die faszinierenden Landschaften, die bizarre Tierwelt und die freundlichen Menschen kennengelernt hat, wird immer wiederkehren.

Auch zum Fliegen ist die Insel gut geeignet. Allerdings muss überall zu Fuß gegangen bzw. an der Küste auch mal eine Pirogge benutzt werden. Keine Panik, es gibt überall hilfreiche Träger.

Nach einem Besuch der Hauptstadt Antanarivo, wo wir bei unserer Ankunft im Hotel Anjary unterkommen und interessante Stadtviertel und den Markt kennenlernen, geht es im Allradfahrzeug los. Nach nur 3 Stunden Fahrt erreichen wir unser erstes Ziel, den See von Itasy und eine wunderschöne Lodge,wo wir übernachten werden. Unser Flugberg liegt nur 10 Minuten entfernt. Wir steigen etwa 25 Minuten an.

Von Itasy geht es nach Süden in die eigentlichen Kernfluggebiete Madagaskars, Ambalavo am Rande des Andringitra Nationalparks und Camp Catta im Nationalpark, zu Fuß des gigantischen Monolithen Tsaranoro, eines der größten Bigwallwände der Erde. Dort werden wir auch fliegen. Die Eindrücke der Felslandschaft und der Wälder voller Lemuren werden unvergesslich bleiben. Für Streckenflieger besteht die Möglichkeit, Ambalavo und Camp Catta miteinander zu verbinden (40km).

Wir übernachten in Ambalavo, ein kleiner, sehr interessanter Ort, den wir nach einem anstrengenden Fahrtag erreichen. Wir bleiben 2 Nächte, um die Fluggebiete und den Ort kennenzulernen, bevor es ins Camp Catta weitergeht, wo wir dreimal übernachten und verschiedene Startgelände besuchen, evtl. auch ein Trekking in den Hauptkamm unternehmen.

Weiter geht es nach Süden in den Isalo Nationalpark, wo wir durch bizarre Kalkschluchten wandern und von einem Grat fliegen können. Übernachtet wird im Ort gleichen Namens, bevor es anderntags (5-6 h Fahrt) an die SW-Küste geht, wo wir Tulear erreichen und dort auch übernachten.

> Andertags fahren wir 30km weiter südlich zu einem einfachen Camp bei St.Augustin, von wo wir am nächsten Morgen sehr frühzeitig mit unseren Schirmen auf Piroggen wechseln und zum Küstenfluggebiet segeln (1 h), dort aufsteigen und fliegen und wieder zurückgebracht werden. Nach letzten Informationen soll es inzwischen jedoch auch ein Soaringgelände geben, welches keine Piroggenfahrt benötigt.

Ein letztes Entspannen bei leckerem Fisch und Sundowner an der Küste, bevor wir anderntags de Flieger zurück nach Antananarivo (kurz: Tana) nehmen un dort noch einmal am Abend vor dem Rückflug Madagaskar auf uns einwirken lassen.

Für Verlängerungen empfehlen sich die Nationalparks des Nordens oder die Inseln St.Marie und Nosy Be.

Details zu Madagaskar

Derzeit (2015) gibt es keinen Termin! Auf Anfrage kann in der entsprechenden Jahreszeit September bis Oktober  wieder eine Tour organisiert werden.

Preis: 1590.-€ (ab 3 Personen), 14 Tage im Allradfahrzeug mit Fahrer, Guide, Unterkunft mit Frühstück, ab Antananarivo.

Extrakosten: Inlandsflug Tulear-Tana bzw. Tulear-Reunion (falls Anschluss dort), Eintritte in Nationalparks

Wichtig: Impfungen! Siehe www.auswaertiges-amt.de die Reisehinweise für Madagaskar

Mitbringen:

  • 2 Meter Funk, Piloten Lizenz und Versicherungsnachweis, Reisekrankenversicherung mit Rücktransportdeckung.
  • tropische leichte Kleidung, Badezeug, sowie Regenschutz für Gewitter.
  • Reiseapotheke für ein tropisches Land mit geringer medizinischer Versorgung

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